Sie gingen ins Licht
Geschichten über Sterben, Tod und Weiterleben


Kösel Verlag, München, 2003
Preis: CHF 33.- / € 17.- zzgl Versand
ISBN-Nummer: 3-466-36633-X
Das Buch ist im Handel vergriffen

Geschichten erzählen ist eine uralte Form der Wahrheitsvermittlung, eine Form, der eine gewisse Leichtigkeit innewohnt, ohne deswegen an Ernsthaftigkeit einzubüssen. Dieser Geschichtenband lädt ein, den letzten und wesentlichen Fragen von Sterben, Tod und Weiterleben nachzuspüren. Die Erzählungen ermutigen dazu, tiefere Formen der Wahrheitsfindung als die der intellektuellen Forschung wieder ernst zu nehmen.
Wir entdecken das Vertrauen in die geistige Führung, unter der unser Leben steht - eine tröstliche Perspektive.
  

Drei Geschichten führen tiefer in diese ewigen Wahrheiten ein:

Als die Oma von Stefan ins Licht ging.


Der fünfjährige Stefan hat noch eine tiefe und lebendige Beziehung zur Ebene der Geistwesen/Engel. In seiner Familie versteht und unterstützt ihn nur die Oma. Als sie stirbt, ist Stefan der einzige von allen, der weiss, was tatsächlich geschieht. So vermag er seine Eltern zu inspirieren in ihrer Trauer.

Zwei Seelen vollenden ihren gemeinsamen Weg


Rafael, ein 40jähriger Mann, wird nach kurzer und intensiver Liebesbeziehung von seiner Partnerin abrupt verlassen. Ein Einblick in ein früheres Leben lässt ihn verstehen: Sie waren sich schon einmal begegnet, liebten sich schon einmal, allerdings in klösterlichem Rahmen, so dass sie ihrer Liebe keinen körperlichen Ausdruck geben konnten. Dies also war Sinn und Aufgabe dieser kurzen, heftigen Liebschaft: ihre längst bestehende Liebe zu vollenden. Die Lesenden begleiten zunächst Schwester Serena und Pater Raphael, dann Rafael und Dorothea auf ihren Wegen, die letztlich ein einziger Weg sind.

Matthias, ein Frühvollendeter


Matthias, ein 19jähriger Gymnasiast, verliebt sich in seinen Klassenkameraden Peter. Diese aufwühlende Erfahrung stösst ihn vehement auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Wie gebannt sucht er auf verschiedensten Wegen nach Antworten. Es bleibt ihm nicht viel Zeit. Zwei Jahre später vollendet ein tödlicher Unfall sein Suchen und sein Leben. Das Sterben aber wird für ihn zur grossen Offenbarung. Als seine Seele die materielle Hülle verlässt, erkennt er klar den Sinn hinter allem: die Liebe. Zuletzt überwindet auch Peter seine Zweifel und findet Trost in der Gewissheit, dass Matthias weiterlebt.



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